Fritz deutschlanD     im Radio X    2009

 

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Radio X ist über die Frequenz 91,8 Mhz und Kabel 99,85 zu empfangen. Oder über www.radiox.de

Fritz deutschlanD e.V. in kooperation sendet seit 1997 immer am ersten freitag eines monats, von 21:00 - 23:00 uhr.

Wir bedanken uns herzlich bei allen die 2008 eine radiosendung in kooperation mit dem fritz deutschlanD e. v. produziert haben.

Seit 1999 ist die fritz deutschlanD e.v. sendung eine kooperation mit vereinsmitgliedern und freunden des vereins.

Der konzeptionelle hintergrund der fritz deutschlanD e.V. redaktion besteht darin, zu einem jährlich von uns vorgegebenen jahresthema 10 personen einzuladen die mit uns oder mit unserer unterstützung eine sendung planen und realisieren.
So entstehen sendungen die verschiedene perspektiven, positionen und rhythmen, also eine vielfältigkeit zu einem thema zeigen.
Wir veröffentlichen das sendethema für das folgende jahr im dezember, und laden 10 personen ein (man kann sich auch bewerben), eine sendung zu produzieren.

Ziel ist es, experimentell motivierte sendungen als auditive installationen, unter zuhilfenahme von text, gespräch (interview), vortrag, toncollage, geschichten und musik entstehen zu lassen. Im vordergrund der sendungen steht das wort (der text), natürlich muss man hier schreiben, - wird das wort zu gehör gebracht.

Wichtig zu beachten ist:

Beim fritz deutschland e.v. sendeprofil liegt der schwerpunkt im wortbeitrag, der konzeptionell mit musik bereichert werden kann. Die sendungen können als hörspiel, akustische installation, interview, diskussions- oder gesprächsrunde, als klangcollage und als buntes potpourri gestaltet werden.

Der musikalische bereich ist über die gema abgedeckt. Die textbeiträge nicht, d.h. fremdtexte (roman, gedicht, etc.) müssen über den autor oder verlag zur veröffentlichung freigegeben werden!

Radio X ist erfreulicherweise ein nichtkommerzieller, werbefreier sender. Das muss in den beiträgen penibel beachtet werden. Das bedeutet die vermeidung jeglicher form von werbung!
 

Äh - wie gehts?

Wer interesse hat, in kooperation mit dem fritz deutschlanD e.v. eine zweistündige sendung zum jahresthema zu realisieren, oder wer wissen möchte wie er eine sendung mit uns realisieren kann, meldet sich bitte bei der fritz deutschlanD e.v. redaktion:

 lela (charlie@fritzdev.de), thilo (amisidiba@freenet.de) , catenia (candy@fritzdev.de).

fritz deutschland e.v.

westerbachstrasse 47 haus 9

60489 frankfurt am main
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das sendethema 2009 lautet :


Urbanität leben und erleben. Pflasterstein oder Jugendstilfassade.



Stadt, Land oder Natur, alles ist urbanisiert und den menschlichen Bedürfnissen entsprechend strukturiert.
Urbanität scheint im ersten Hörmoment begrenzt auf Stadt oder Dorf anwendbar zu sein.
Umgebungsbeschreibung oder ganz einfach die menschliche Umgebung fängt nicht erst beim bürgerlichen Lebensmittelpunkt (Wohnung) an, sondern ist überall dort (an jedem Ort), an dem sich Menschen bewegen und Hinterlassenschaften zurücklassen. Und da sind wir beim nächsten Punkt der Urbanität, der menschlichen Geschichte, Historie, die logischerweise immer mit Überleben, mit Umgebung zu tun hat. D.h. sie ist existentiell mit der Beobachtung und der Studie der umgebenden Bedingungen verbunden.


Stadt und Land sind beplant und geplant. Stadt steckt voller Angebote und Verbote, ist angehäuft von Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Stadt und Land sind eine logistisch organisierte Zuordnung architektonischer, akustischer, olfaktorischer und optischer Signale, die die Bewegungsabläufe, die Wahrnehmung und das Handeln jedes Einzelnen beeinflussen.
Eine Stadt kann nicht allein aufgrund ihrer planerischen Umsetzung und Struktur als, pulsierend, metropolitan oder lebensnah, schöngeredet werden. Eine Stadt, ein Dorf, jeder Ort der vom Menschen besiedelt und verändert wird und wurde, also urbanisiert ist, wird ganz maßgeblich durch die Handlung der Bewohner geprägt. Durch tolerantes, weltoffenes Handeln, durch Nächstenliebe und gegenseitiges Interesse, durch Verve. Leider wird ein Ort auch durch Engstirnigkeit, Angst, Neid, Intoleranz und Ignoranz geprägt.
Stadtplanung schafft Strukturen und Regeln in gebauter und abstrakter Form, die dem Nutzer Aktionen und Interaktionen ermöglichen soll. Ob jedoch eine solche ausgeführte Planung in ihrem zeitlichen Fortbestand funktioniert, sich weiterentwickelt, lebenswert, vielleicht sogar inspirierend oder doch kontraproduktiv ist, wird früher oder später die Bevölkerung entscheiden.

Wir wollen mit 12 Sendungen zum Thema Urbanität leben und erleben herausfinden was die städtische oder landschaftliche Umgebung ist und wie diese ist.
Wir fordern auf hinzusehen, innezuhalten und sich Zeit zu nehmen, um einen Ort mit all seinen Gegebenheiten und Begebenheiten, im eigentlichen Sinne zu begreifen, zu erfassen und zu verstehen.
Es geht darum das Handlungsvermögen für die urbane und landschaftliche Beschaffenheit zu sensibilisieren, zu motivieren und zu erhöhen. Es geht um die environmentale Aufmerksamkeit zu dem Ort, an dem man lebt und den man besucht.

Anregungen

1.  "Augen auf und hinein in die Stadt".
     Persönliche Beobachtung einer gewählten Umgebung unter Berücksichtigung ihrer gestalterischen, sozialen und emotionalen
     Aspekte.
2.  Die Stadt einatmen. Orte entdecken, Orte erleben, von Orten erzählen.
3.  Wo bin ich eigentlich zu Hause? Die Loslösung von der Transitstrecke, städtisches und örtliches Erleben und Erinnern.
4.  Verkehrsinseln und Grünstreifen. Parkbank Beobachtungen, der unspektakuläre Ort.
     Erinnerungen, Begegnungen, Geschichten von oder über Menschen in Verbindung mit ihrem Lebensraum.

Optional

a.) Stadt/Landschaft Durchwanderung - der Weg ist das Ziel. 
b.) Mit der Lupe durch den Alltag. Bückend und kriechend durch die Stadt. Das wesentliche der Oberfläche.
c.) Visionen, Träume oder Deutungen im Zusammenhang zwischen der Gestaltung eines Lebensraumes und dem Bewusstsein
     der in ihm lebenden Menschen.

Sollten dich die Punkte 1 – 4 oder a - c verwirren, bleibt nur eins : Suche den Miquel-trüffel !!!!
 

Sendeliste 2009

januar 2009

februar 2009

märz 2009

april 2009

mai 2009

juni 2009

juli 2009

august 2009

september 2009

oktober 2009

november 2009

dezember 2009

Sendevorschau 2009

Wo bin ich eigentlich zuhause? Die loslösung von der transitstrecke. mit charl und fred durch die stadt.

Wildsaat.Tatsachenbericht.
Die wildnis ist überall. Frau hanauer und henry wild berichten. heier und bub.

Hörgang zwischen kreuzungen, plätzen und grünanlagen. Fassadenbeschreibung und die frage nach dem weg. charl.

Was ist originalität? Von thilo und rainer
.

Wo findet heute urbanität statt? Von markus und thilo.

Sitzkultur in unseren städten. persianterroristslips.

Urbanismus, was ist das? Gespräch mit einem urbanisten.

Update location rossmarkt. mann und schmelz.

Städtische begegnung mit hr.urban und fr.pflasterstein. lermer.

Marktgespräche. schmelz, heier, lermer und gäste.

Smile now, cry later, liebeserklärung, kunst + politik der strasse. tadiotto, heier.

Eine ganz normale reise zum ursprung der kunst. bomber + lela.
 

das war 2008 zu hören

Radio X  Hompage

ausser haus das wars