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Seit 1999
ist die fritz deutschlanD e.v. sendung eine kooperation mit vereinsmitgliedern
und freunden des vereins.
Der konzeptionelle hintergrund der fritz
deutschlanD e.V. sendung besteht darin, zu einem jährlich von uns
vorgegebenen thema 10 personen einzuladen die mit uns oder mit
unserer unterstützung eine sendung planen und realisieren.
So entstehen sendungen die verschiedene perspektiven, positionen und
rhythmen zu einem thema zeigen.
Ziel ist es, experimentell
motivierte sendungen als auditive installationen, unter zuhilfenahme von
text, gespräch (interview), vortrag, audiocollage, geschichten und musik
zu gestalten.
Im vordergrund der sendungen steht das wort (der text), natürlich muss man hier
schreiben, - wird das wort zu gehör gebracht.
Wichtig zu beachten ist:
Beim fritz deutschland e.v. sendeprofil liegt der schwerpunkt im
wortbeitrag, der konzeptionell mit musik
bereichert werden kann. Die sendungen können als hörspiel, akustische
installation, interview, diskussions- oder gesprächsrunde, als
klangcollage und als buntes potpourri gestaltet werden.
Der musikalische bereich ist über die gema abgedeckt. Die
textbeiträge nicht, d.h. fremdtexte (roman, gedicht, etc.) müssen über
den autor oder verlag zur veröffentlichung freigegeben werden!
radiox ist erfreulicherweise ein
nichtkommerzieller, werbefreier sender! Das muss in den beiträgen penibel beachtet werden. Das bedeutet die vermeidung
jeglicher werbung!
Die
redaktion 2012:
fritz deutschlanD e.v.:
= info[at]fritzdev.de,
lela = heier[at]kunstheier.de, thilo = amisidiba[at]freenet.de, sima =
sima.abidi[at]freenet.de
fritz deutschlanD e.v.
westerbachstrasse 47 haus
9
60489 frankfurt am main |
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Region:
Das ländliche Gebiet im Umkreis von ca. 100 km um Frankfurt.
Inhalte:
regionale Ökologie Geschichte, Pflanzensoziologie, topografische und
geologische Eigenarten des Frankfurter Umlands (Beschaffenheit),
ökologische und landschaftsgeschichtliche Befunde. Akustische Eigenarten
und deren Einfluss.
Methoden:
Statements, Audio Installationen, Anekdoten, Essays, Beobachtungen,
Skizzen, Erlebnisberichte, Reiseberichte, Wanderrouten erarbeiten,
Historisches, Interviews mit der Landbevölkerung, Berichte - Stand der
Dinge,
die Landwirtschaft, …
Die Landschaft - "Luig ins Land" oder „kein schöner Land“
– ob mit kritischem oder poetischem Blick, ob romantisch oder
rational, ob beruflich motiviert oder privat hingerissen – wir schauen
ins Land, hören die Dialekte und Mundarten, spüren Besonderheiten auf
und verirren uns ganz nebenbei im tiefen Wald.
Wir gehen bis Marburg, Fulda, Heidelberg, Ludwigshafen und Koblenz. Wir
berichten aus dem Westerwald, der Wetterau, dem Vogelsberg, dem
Spessart, dem Odenwald, der rheinhessischen Ebene, dem Nordpfälzer
Bergland, dem Hunsrück und dem Taunus.
Was ist es, das
die Leute die auf dem Land leben umtreibt? Welche Geschichte steht
hinter den Dorfbewohnern? Welchen Veränderungen sind die Leute
ausgesetzt und was für Folgen haben welche Veränderungen?
Redaktionelles Statement und Anregung
Land, Landschaft, die Natur. Wald –, Wiesen -, Wasser –,
Bergregionen.
Als Städter sprechen wir vom Land, wenn wir die Stadt und die städtische
Region verlassen und in Wälder, Wiesen, Felder, Auen und Koppeln
eintauchen. Wenn wir die städtische Struktur verlassen und uns gar nicht
mehr orientieren können. Wenn wir Menschen die uns begegnen kaum mehr
verstehen. Wir sprechen vom Land, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel
nicht mehr - oder nur noch 2x täglich angeboten werden. Wenn das
Trottoir nach 20 Uhr „hochgezogen“ wird. Die Landpartie oder die
Wanderung.
Landschaft, eine romantische Vorstellung, ist die „unberührte“
natürliche, wilde Landschaft. Da steigen Nebelschwaden aus den Wäldern
und man kann Greifvögel, die am Himmel schweben sehen und deren
seltsame, dürre Rufe hören. Hin und wieder liest man von Wölfen, die
Landstriche durchqueren und dabei Schafe reißen, da hat man dann eine
sehr ursprüngliche, urwüchsige Vorstellung von Land. Aber, ist das die
Geschichte der Landschaft?
Und was
ist mit dem Land, das Land-, Wirtschafts- und Industriegebiet in einem
ist?
Viehwirtschaft, Getreidewirtschaft, Obstwirtschaft, Gemüsewirtschaft,
Forstwirtschaft, Energiewirtschaft. Schweine, Rinder, Schafe, Fische.
Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais. Zuckerrüben, Runkelrüben,
Kartoffeln, Lauch, Kohlrabi, Wirsing, Kohl, Pastinaken, Karotten,
Zwiebeln, Kohlrabi, Blumenkohl, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Sellerie,
Radieschen, Rettich, Spargel, Salate, Kräuter. Birnen, Äpfel, Erdbeeren,
Kirschen, Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Mirabellen, Pfirsiche,
Weintrauben, Schlehen, Johannisbeeren. Fichten, Tannen, Eichen, Erlen,
Buchen, Weiden, Birken, Linden, Nussbaum. Wasser, Wind, Dung.
Das alles wird vorzugsweise auf dem Land hergestellt und geht dann über
Landwege (Bundesstraßen, Autobahnen, die kreuz und quer durchs Land
gehen) in den Markt, auf jeden Fall aber gehen die Produkte in die
Weiterverarbeitung. Dann in Supermärkte und Großhandelsketten, über die
auch die Landbevölkerung ihre Nahrung zurückkauft.
Die Landwirtschaft, der Bauernhof von dem Wir unbedingt eine
romantische, „die Welt ist noch in Ordnung“, Vorstellung haben, ist ein
riesiger, der Natur entfremdeter Industriezweig, der kaum Land übrig
lässt, sondern dieses geradezu versiegelt.
„Kein schöner Land in Sicht“.
Die Sendungen, die
an jedem ersten Freitag eines Monats, von 21-23 Uhr stattfinden, werden
im Voraus auf der Webseite von radiox
detailliert angekündigt. |